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Reihenweise Bestzeiten und einmal Gold!

Aktualisiert: 18. Mai

Starker Wettkampf unseres Teams beim Sparkassen-Cup in Erlangen -Max Keß siegt über die 50m-Brust!

 

Auch in diesem Jahr war der vom Turnerbund 1888 Erlangen e.V. ausgetragen Sparkassen-Cup in der Hannah-Stockbauer-Schwimmhalle im Röthelheimbad Erlangen ein Anziehungspunkt für Schwimmvereine aus nah und fern. Auch unsere SG Haßberge ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, um auf der 50m-Bahn weiter an Wettkampferfahrung zu sammeln und sich damit auf die anstehenden Langbahn-Meisterschaften vorzubereiten. Am Ende des zweiten Wettkampftages durfte unser Trainerteam hierbei ein positives Fazit ziehen – die Einstellung hat gepasst, die Zeiten ebenfalls und zu alledem konnten auch wieder einige Top-Platzieren erreicht werden!

Allein schon die Atmosphäre, die während der Wettkämpfe in der Hannah-Stockbauer-Schwimmhalle herrschte, war wieder etwas ganz Besonderes. Insgesamt 31 Teams waren bei dem 2-tägigen Schwimmevent mit dabei und nahmen dafür teils auch sehr lange Anfahrtswege in Kauf. Mit dem SSV Bozen war sogar eine italienische Mannschaft angereist, so dass die Veranstaltung einen Hauch internationalem Flair hatte. Die Organisation lief wie gewohnt äußerst professionell ab und die automatische Zeitmessung mit den Ergebnissen auf der Anzeigetafel vermittelte einmal mehr das Gefühl, dass man hier bei einem „ganz großen“ Wettkampf mit dabei ist. Wobei „ganz groß“ auch tatsächlich gepasst hat – es gab über 3000 Meldungen aus den teilnehmenden 31 Vereinen, darunter auch deutsche Meister und sogar ein Jugendeuropameister!

Umso erfreulicher aus unserer Sicht, dass sich unsere 14 Schwimmerinnen und Schwimmer in diesem hochkarätig besetzten Feld absolut wohl fühlten und jeweils mit starken Ergebnissen – darunter reihenweise neue Bestzeiten – aus dem Becken stiegen!



Ein gutes Beispiel hierfür war Niklas Theilig (2013), der bei jedem seiner vier Starts vier neue Bestzeiten verbuchen konnte – so absolvierte er etwa die 50m-Rücken in einer Zeit von 00:42,66!

Einen hervorragenden Wettkampf lieferte auch Adam Voit (2015), der es schaffte, sogar über die von ihm nicht ganz so geschätzten 50m-Rücken mit 00:46,36 eine neue Bestmarke zu setzen.

Tobias Huber (2017) stellte ebenfalls mit neuen persönlichen Rekorden unter Beweis, dass die Freistil- (02:01,16 über die 100m) und Rückendisziplinen (00:54,70 über die 50m) seine Paradestrecken sind.

Bei Julius Bohnengel (2016) hieß es am Ende „5 Starts gleich 5 neue Bestzeiten“; dabei war insbesondere seine Leistung über die 50m-Rücken (01:49,95) sehr bemerkenswert. Zudem bewies er am Ende der Distanzen echte Sprinterqualitäten und holte noch einmal alles aus sich heraus!

Amelie Bohnengel (2013) tat es ihrem Bruder Julius genau gleich und verbesserte ebenfalls 5mal ihre bisherigen Rekorde. Unter anderem bewältigte sie dabei die 200m-Rücken in der guten Zeit von 03:29,73.

Max Keß (2016) lieferte über die Freistilstrecken neue Bestzeiten ab und bescherte sich und der SG Haßberge auf den Brustdistanzen Topplatzierungen – während er über die 200m-Brust in einer Zeit von 03:44,21 den dritten Platz belegte, schlug er über die 50m-Brust mit 00:46,74 als Erster an und durfte sich über die verdiente Goldmedaille freuen!

Auch Jonas Lutz (2011) zeigte über die 200m-Brust eine starke Leistung und schlug mit 03:36,74 als Fünfter an.

Sonja Lutz (2010) erwies einmal mehr ihre Beständigkeit und lieferte durchweg gute Zeiten ab – so benötigte sie etwa die 50m-Freistil gerade einmal 00:31,80!

Ihre ganze Vielseitigkeit zeigte derweil Lenya Benkert (2013), die sowohl mit Bestzeiten auf den längeren bzw. langen Distanzen (darunter 400m-Freistil, 800m-Freistil sowie 400m-Lagen) als auch in den Kurzdistanzen (wie etwa über 50m Rücken mit einer Zeit von 00:42,43) ein Top-Gesamtergebnis erzielte.

Auch Lara Seela gelang es, auf den 50m-Strecken zu neuen persönlichen Rekorden zu schwimmen – über die 50m-Brust standen nach ihrem Anschlag 00:54,89, über die 50m-Freistil 00:50,05 und über die 50m-Rücken 00:57,04 auf der Anzeigetafel.

Tiana Wilson (2015) zeigte mit jeweils starken Leistungen, dass bei ihr Freistil die Paradedisziplin ist. Für die 50m benötigte sie gerade einmal 00:43,98 und bei den 100m schlug sie bereits nach 01:36,68 an.

Alexey Ross (2016) schwamm mit soliden 00:49,12 über die 50m-Freistil Rennen sowie mit sehr guten 02:02,62 über die 100m-Rücken jeweils neuen Bestzeiten

Maximilian Ross (2013) gelang es, in den Kurzdistanzen über die 50m-Brust mit 01:01,07 sowie über die 50m-Freistil mit 00:51,24 seine bisherigen Bestmarken zu unterbieten.

Eleonora-Francesca Martani (2005) bewies in Erlangen erneut ihr Durchhaltevermögen und bewältigte einmal mehr routiniert die 400m- und 800m-Freistil. Dass sie auch auf den etwas kürzeren Distanzen gut unterwegs ist, stellte sie mit ihrer Zeit von 03:43,83 über die 200m-Brust unter Beweis.

Mit diesem starken Gesamtergebnis, zu dem alle Schwimmerinnen und Schwimmer beigetragen haben, darf unser Wettkampfteam der SG Haßberge mit viel Optimismus auf die weiteren Langbahnwettkämpfe blicken, die in dieser Saison noch anstehen. Zudem konnte unser Trainerteam in Erlangen wertvolle Erkenntnisse darüber erlangen, wo man noch ansetzen kann, damit auch diese neu erzielten Bestzeiten in naher Zukunft unterboten werden. Mit einem Satz ausgedrückt – Erlangen war wieder eine Reise wert!

 
 
 

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