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Die „23. Bamberg Open“ – einer der heißesten Wettkämpfe unserer SG



Unser Team knackt bei Rekordhitze einige wichtige Quali-Zeiten!

 

Die 23. „Bamberg-Open“ wird wohl keiner der mitgereisten Aktiven, Trainer und Betreuer des SG-Teams so schnell vergessen. Bei Temperaturen nahe der 40°C-Marke stellte der gesamte Wettkampf eine echte Herausforderung dar und die Schwimmerinnen und Schwimmer wurden regelrecht darum beneidet, bei ihren Starts ins Wasser springen zu dürfen. Die ganzen Mühen sollten sich für unsere SG dennoch auszahlen, denn es gelang unserem Team, noch einige wichtige Quali-Normen zu erfüllen und so den Weg zur „Unterfränkischen“ zu eröffnen. Zudem holte sich unser Schwimmer Maß Keß dank seiner guten Einzelergebnisse die Silbermedaille in der Dreikampf-Wertung seines Jahrgangs.


Die ausrichtende SG Bamberg hatte alle Hebel in Bewegung gesetzt, um allen Anwesenden und insbesondere natürlich den Schwimmerinnen und Schwimmern die diesjährige Ausgabe der „Bamberg Open“ trotz der Hitze so angenehm wie möglich zu gestalten. Das Schwimmbecken war komplett mit Pavillons eingebaut worden, es gab vergünstigte Getränke und die Wassersprenger liefen ganztägig, wobei diese eine geradezu magnetische Anziehungskraft ausübten.


Ungeachtet der vorhergesagten Rekordtemperaturen hatten sich 15 Vereine auf dem Freibadgelände eingefunden, dessen alter Baumbestand die ersehnten Schattenplätze lieferte. Wer glaubte, dass die Qualität des Wettkampfs selbst massiv unter den hohen Temperaturen leiden sollte, hatte sich indes getäuscht – es gab spannende Wettkämpfe und erfreulicherweise nutzte auch unser 17-köpfiges Team diese Gelegenheit, um quasi noch „auf den letzten Drücker“ ausstehende Quali-Normen zu erfüllen!


Bestes Beispiel hierfür war Evelyn Guga (2014). Die neu zum SG Team dazugestoßene talentierte Schwimmerin befindet sich erst seit ein paar Wochen im Vereinstraining und gab einen erfolgreichen Einstand über 100m-Rücken (1:47,95), 100m-Brust (2:08,18) sowie 100m-Freistil (1:33,46). Auch wenn ihre Zeiten in dem hochkarätig besetzten Feld jeweils nicht für eine Topplatzierung reichten, qualifizierte sie sich aus dem Stand heraus in Rücken und Freistil für die „Unterfränkische“ am 1. Juliwochenende.


Das Ticket für die „Unterfränkische“ löste auch Lara Seela (2016) über die 50m-Schmetterling. Ihre hervorragende Zeit von 0:52,70 reichte zwar leider nur für den undankbaren 4. Platz. Bereits heute bei der Unterfränkischen Meisterschaft konnte Sie aber zeigen, dass Sie auf der Strecke zu einer der besten in Ihrem Jahrgang zählt.


Erstmals über die 50m-Schmetterling ging unser Schwimmer Max Keß (2016) an den Start. Nachdem er mit einer Zeit von 0:54,42 als Zweiter angeschlagen hatte, durften die Trainer zufrieden feststellen, dass er seine Premiere erfolgreich und stilsicher bewältigt hatte. Dank seinen Top-Ergebnissen, die er auch in den anderen Disziplinen erzielte – 1. Platz über 50m-Brust, 3. Platz über die 50m-Freistil und 2. Platz über 50m-Rücken – holte sich Maß Keß mit 314 Punkten die Silbermedaille in der „Dreikampf“-Wertung seines Jahrgangs!

Ihren jeweils 1. Wettkampf überhaupt bestritten unsere beiden Nachwuchssportler Franz Thomas (2018) und Sophie Wambach (2017).
Franz Thomas gelang dabei gleich zweimal der Sprung unter die Top 3: Mit seinem 2. Platz über die 25m-Freistil (0:24,44) und vor allem mit seinem Sieg über die 25m-Rücken (0:29,32) lieferte er bei seiner Premiere ein mehr als beachtliches Ergebnis ab!
Über gute Ergebnisse durfte sich aber auch Sophie Wambach mit ihren Zeiten über die 50m-Freistil (1:05,60) und 50m-Rücken (1:13,99) freuen!

Als unsere jüngste Starterin trat Elina Eiband (2022) als alleinige Vertreterin ihres Jahrgangs über die 25m-Brust, 25m-Freistil und 25m-Rücken an. Hochmotiviert und angefeuert von den „Großen“ bewältigte sie ihre Distanzen mit tollen Ergebnissen.



Mit Amelie Bohnengel (2013), Maximilian Ross (2013), Tim Eiband (2015), Jan Friedrich (2015), Tiana Wilson (2015), Julius Bohnengel (2016), Alexey Ross (2016), Magdalena Hornung (2018), Tobias Huber (2017), Nora Tatjana Kaiser (2018) und Luke Fischer (2020) lieferten auch alle anderen aus unserem SG-Team durch die Bank weg solide Ergebnisse und bestätigten ihre jeweiligen Zeiten, was an diesem Tag allein schon eine Riesenleistung darstellte!


Am Ende eines langen – die Bamberg-Open begannen dieses Jahr bereits um 8.30 Uhr und der letzte Start fand um 19 Uhr statt – und vor allem heißen Tages konnten wir uns also sehr zufrieden auf den Heimweg machen. Wir haben einen alles andere als leichten Wettkampf erfolgreich gemeistert und dabei viele gesetzte Ziele erreicht! Vor allem aber – und darauf kam es diesmal in Bamberg wirklich an – klappte das Zusammenspiel zwischen den Trainern sowie den Schwimmerinnen und Schwimmern auch in Bezug auf die extremen äußeren Bedingungen! Alle befolgten die Anweisungen des Trainerteams und suchten in den Schwimmpausen ausreichend Kühlung und Schutz vor der Hitze. So kamen alle auch wieder wohlbehalten zu Hause an und können einen der wohl „heißesten Wettkämpfe“ in der Geschichte unserer SG Haßberge in guter Erinnerung behalten!

 

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