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1x Gold und 1x die „Bayerische“!

Die SG Haßberge darf sich auch bei der „Unterfränkischen“ in Großostheim über zahlreiche Erfolge freuen!


Eine Woche nach dem wohl heißesten Wettkampf in den Annalen unserer SG Haßberge stand schon das nächste rekordverdächtige Schwimmereignis auf unserem Programm – die Bezirksmeisterschaften mit der längsten Anfahrt! Die diesjährigen „Unterfränkische Langbahnmeisterschaften und internationale Masterslangbahnmeisterschaften“ wurden nämlich vom TV Großostheim 1900 e.V. ausgerichtet, der südwestlich von Aschaffenburg gelegen, direkt an der hessischen Grenze beheimatet ist. Unsere 12 Schwimmerinnen und Schwimmer zeigten sich indes auch hiervon unbeeindruckt und kehrten nach einem insgesamt erfolgreichen Wochenende mit einem Bezirksmeistertitel, etlichen Medaillen, weiteren Bestzeiten und einer erfolgreichen Qualifikation für die anstehenden Bayerischen Meisterschaften nach Hause zurück!


Es gibt ja den bekannten Spruch „Aus der Not eine Tugend machen“ – dies beherzigte auch unser Team bei seiner Teilnahme an der diesjährigen „Unterfränkischen“. Da klar war, dass die Rückfahrt nach dem 1. Wettkampftag zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde, organisierte das SG-Team eine gemeinsame Übernachtungsmöglichkeit. Gerade für unsere jüngeren Teammitglieder war das natürlich etwas ganz Besonderes und so war auch die Vorfreude dementsprechend groß. Die Befürchtung, dass unser Team am 2. Wettkampftag nach einer langen Nacht völlig übermüdet ins Wasser geht, bewahrheitete sich indes nicht und alle erbrachten auch am Sonntag ihre Leistung.



Im Gegensatz zu der Gluthitze in Bamberg herrschte in Großostheim zwei Tage hindurch ein angenehmes Sommerwetter, wobei allerdings die hochstehende Sonne bei den Rückenstrecken allen Teilnehmern einige Probleme bereitete. Auch das Becken selbst war einiges derjenigen, das sich bei den Schwimmerinnen und Schwimmern vor allem auf den längeren Distanzen irgendwie „langsam“ anfühlt. Ungeachtet dessen waren die äußeren Bedingungen hervorragend und die Aktiven des TV Großostheim trugen permanent Sorge dafür, dass die Bezirksmeisterschaften professionell vonstattengingen.


Niklas Theilig (2013) war einer derjenigen, die mit dem Becken bestens zurechtkamen und er legte in seinen Wettkämpfen in den Freistilstrecken jeweils neue Bestzeiten hin. Über die 50m-Freistil blieb bei ihm die Uhr bei 00:34,32, über die 100m-Freistil bei 01:18,21 und über die 200m-Freistil bei 02:49,97 stehen. Zur Freude über diese hervorragenden Zeiten gesellte sich bei ihm noch die Freude über die Bronzemedaille für seine Leistung über die 200m-Distanz hinzu!


Gleich 5mal Bronze gab es für Jonas Dreer (2011), der sich in den Brustdistanzen über die 50m (00:40,89), die 100m (01:34,23) sowie die 200m (03:21,63) jeweils seinen Podiumsplatz sicherte.

Zudem schwamm er auch über 100m-Freistil (01:11,98) und die 50m-Schmetterling (00:39,53) zur Bronzemedaille. Die Trainer waren mit Blick auf seine Leistung denn auch hin- und hergerissen; einerseits sind 5xBronze bei einer Bezirksmeisterschaft eine klasse Leistung, anderseits hätte bei seinem Talent diese beeindruckende Sammlung noch weit größer ausfallen können, wenn mit etwas mehr Trainingsbeteiligung auf den längeren Strecken die Kondition mitgespielt hätte.


Jakob Lutz stellte auch in Großostheim eindrucksvoll unter Beweis, dass bei ihm Rücken die erste Lage ist! Neben Bronze über die 50m (00:47,02) holte er sich jeweils die Vizemeisterschaft über die 100m (01:45,34) und 200m (03:54,60). Erneut zeigte er sich dabei in einer Topverfassung und er ließ sich bei seinen routinierten Auftritten auch von der ungünstig stehenden Sonne nicht beeinträchtigen!


Auch Julius Bohnengel (2016) sicherte sich einen Vizemeistertitel! Er bewältigte dank seines guten Stehvermögens einmal mehr die 400m-Freistil in einer ausgezeichneten Zeit und schlug mit 07:22,39 an.


Freude und Trauer gab es bei Sonja Lutz (2010). Hochmotiviert und auf den Punkt vorbereitet machte sich unsere Schwimmerin am 1. Wettkampftag ans Werk. Ihrem 3. Platz über die 100m-Rücken (01:27,04) ließ sie die Vizemeisterschaft über die 200m-Freistil (02:50,28) folgen. Auch dieses an sich schon hervorragende Resultat toppte sie mit der Goldmedaille und Bezirksmeisterschaft über die 50m-Rücken (00:38,95). Gerade dabei geschah aber dann auch das Unglück, dass sie sich beim Anschlag an der Hand verletzte und eine schmerzhafte Prellung zuzog. Tapfer trat sie am 2. Wettkampftag über die 50m-Schmetterling noch einmal auf den Startblock, bevor sie dann auf weitere Starts verzichtete. Umso mehr freuen wir uns auf die kommende Saison, in der Sonja Lutz mit Sicherheit alles daransetzen wird, um wieder mit auf Bezirkseben dabei zu sein!


Für das Wettkampfteam bestehend aus Amelie Bohnengel (2016), Evelyn Guga (2014), Alexey Ross (2013), Lara Seela (2016), Tobias Huber (2017) und Tiana Wilson (2015), das in Großostheim mit vielen Bestzeiten aus dem Wasser stieg, ist die Saison nun beendet. Doch für einen unserer Schwimmer wird die Saison noch verlängert!


Max Keß (2016) schrammte mit seinen 01:49,76 über die 100m-Brust – was ihm immerhin Bronze bescherte – und seinen 04:00,37 über die 200m-Brust zwar jeweils denkbar knapp an der Quali für die „Bayerischen“ vorbei; seine 00:49,42 über die 50m-Brust waren dann allerdings schnell und vor allem auch gut genug, um die Fahrkarte zum diesjährigen Austragungsort nach Würzburg zu lösen!


Unsere routinierte Schwimmerin Eleonora Francesca Martani (2005) vertrat derweil unsere SG Haßberge äußerst erfolgreich bei den simultan ausgetragenen „Internationalen Masterslangbahnmeisterschaften“. Mit insgesamt 4xGold (100m-Brust, 200m-Brust, 100m-Freistil und 200m-Freistil) sowie 2xBronze (400m-Freistil mixed und 200m-Lagen mixed) schwamm sie bei jedem ihrer Wettkämpfe auf das Podium!


Wir gratulieren all unseren Schwimmerinnen und Schwimmern aus dem SG-Team zu ihren hervorragenden Ergebnissen auf Bezirksebene und zur guten Saison insgesamt! Jetzt heißt es noch unserem Max Keß die Daumen zu drücken, damit auch er sich mit einem krönenden Finale in die Sommerpause verabschieden kann!

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